KAP. 1. SCHMOT - שמות א von Rabbi Samson Raphael Hirsch

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Kap.1. Vers 1. Und dies sind die Namen der Söhne Jisrael’s, die nach Mizrajim kamen; mit Jaakob kam jeder und sein Haus. 2. Reuben, Schimeon, Lew und Jehuda, 3. Jissachar, Sebulun und Binjamin, 4. Dan und Naftali, Gad und Ascher. 5. Es wsaren alle von‎ Jaakob stammenden Seelen siebzig Seelen; und Josef war bereits in Mizrajim. 6. Josef starb und alle seine Brüder‏ und das ganze damalige Geschlecht.‏ 7. Jisrael’s Söhne waren fruchtbar gewesen an zahlreichen Geburten, sie wurden in großem Uebermaß viel und stark; das Land wurde ihrer voll. 8. Es erhob sich ein neuer König über Mizrajim, der von Josef nichts wußte; 9. der sprach zu seinem Volke: Seht, ein Volk sind die Söhne Jisrael’s, zu zahlreich und mächtig für uns; 10. wohlan, wir wollen ihm mit Klugheit begegnen, es könnte sich vermehren, und dann, wenn die Ereignisse Krieg bringen, sich auch zu unsern Feinden schlagen, oder auch uns bekämpfen und aus seinem Lande heraufziehen. 11. Sie setzten über es Fiskalbeamte um es durch ihre Lasten zu quälen. So baute es Vorraths-Städte für Pharao, Pithom und Raamses. 12. So wie sie es aber quälten, so vermehrte es sich und so breitete es sich aus; sie bekamen an Allem Ueberdruß wegen der Gegenwart der Söhne Jisrael’s. 13. Die Mizrer machten daher Jisrsael’s Söhne zu Sklaven mit brechender Härte. 14. Sie verbitterten ihr Leben mit harter Arbeit in Lehm und in Ziegeln und mit jeglicher Arbeit auf dem Felde, verbitterten alle ihre Arbeiten, die sie durch sie mit Härte ausführen ließen. 15. Darauf sprach der König von Mizrajim zu den ibrischen Hebammen, deren Eine Schifra und die Andere Pua hieß, 16. er sprach: Wenn ihr die Jbrinnen entbindet, so habet Acht auf den kreisenden Schooß: ist es ein Sohn so tödtet ihn, ist es eine Tochter so mag sie leben. 17. Die Hebammen aber fürchteten Gott und thaten nicht wie der König von Mizrajim zu ihnen gesprochen, ja, sie erhielten die Kinder am Leben. 18. Da rief der König von Mizrajim nach den Hebammen und sagte ihnen: Warum habt ihr dieses gethan? Und habt die Kinder am Leben erhalten! 19. Die Hebammen erwiederten Pharao: Weil nicht wie die mizrischen Frauen die ibrischen sind; weil sie lebendig sind; bevor noch die Hebamme zu ihnen kommt haben sie geboren. 20. Da erzeigte Gott den Hebammen die Wohlthat: es vermehrte sich das Volk und wurde ungemein kräftig. 21. Da war es nun, da die Hebammen Gott fürchteten und er ihnen Häuser entstehen ließ, 22. so befahl Pharao seinem ganzen Volke: Jeden geborenen Sohn werfet in den Fluß und jede Tochter lasset am Leben.